Willkommen Juli 2026
Willkommen
Vielleicht ist es dir auch schon passiert:
Du freust dich seit Tagen auf einen Fotoausflug, hast vielleicht schon Bilder im Kopf – goldenes Licht, klare Sicht, perfekte Bedingungen. Und dann schaust du morgens aus dem Fenster und das Wetter macht dir einen Strich durch die Rechnung.
Der Himmel grau. Das Licht flach. Regen oder Nebel.
Und trotzdem gehst du.
Vielleicht nicht ganz sicher, ob es sich lohnt, aber bereit, es zu probieren.
Und oft geschieht genau dann etwas Überraschendes.
Vor Ort verändert sich der Blick. Man wird aufmerksamer. Feiner. Kreativer. Plötzlich sind es nicht mehr die grossen spektakulären Motive, die zählen, sondern die stillen, unscheinbaren Dinge – Strukturen, Spiegelungen, kleine Lichtmomente.
So ging es mir auch bei der Arbeit an meiner neuen Kollektion Seerosen.
Gerade an Tagen, die zunächst wenig vielversprechend schienen, entstanden Bilder, die mich besonders berührt haben. Vielleicht gerade, weil das Licht weicher war, stiller und zurückhaltender – und dadurch auch der Blick ruhiger wurde.
Und immer wieder wird mir bewusst: Es gibt eigentlich kein schlechtes Licht.
Wir haben nur noch nicht verstanden, wie wir es am besten für unsere Bilder nutzen können.
Je mehr wir über Licht wissen – wie es Farben verändert, Formen modelliert, Tiefe schafft und Stimmungen erzeugt – desto mehr wird jeder Ausflug mit der Kamera zu etwas Besonderem. Nicht, weil die Bedingungen perfekt sind, sondern weil unser Verständnis tiefer und unser Blick bewusster wird.
Genau darum geht es auch im zweiten Workshop meiner Serie ‘Die Welt der Fotografie’: Licht verstehen.
Denn wenn wir lernen, Licht besser zu lesen, eröffnet sich plötzlich überall fotografisches Potenzial – selbst dort, wo wir es zuerst gar nicht vermuten.
In diesem Newsletter findest du Einblicke in die neue Kollektion Seerosen, alle Informationen zum nächsten Open Atelier und zum kommenden Workshop.
Danke für dein Interesse – ich freue mich auf deine Gedanken und auf das Wiedersehen.
Herzlich,
Britta
Welcome
Perhaps this has happened to you too:
You've been looking forward to a photo trip for days, maybe you even have images in your mind – golden light, clear visibility, perfect conditions. And then you look out the window in the morning and the weather ruins your plans.
The sky is gray. The light is flat. Rain or fog.
And yet you go anyway.
Perhaps not entirely sure if it's worth it, but willing to give it a try.
And often, that's precisely when something surprising happens.
On location, your perspective changes. You become more attentive. More refined. More creative. Suddenly, it's no longer the grand, spectacular subjects that count, but the quiet, inconspicuous things – textures, reflections, small moments of light.
That's how it was for me while working on my new collection of water lilies.
It was precisely on days that initially seemed unpromising that I created images that deeply moved me. Perhaps precisely because the light was softer, quieter, and more subdued—and consequently, my gaze became calmer.
And I'm constantly reminded: there's really no such thing as bad light.
We just haven't yet grasped how to best utilize it in our photographs.
The more we know about light—how it alters colors, shapes forms, creates depth, and evokes moods—the more each outing with the camera becomes special. Not because the conditions are perfect, but because our understanding deepens and our perception becomes more conscious.
That's exactly what the second workshop in my series, 'The World of Photography,' is all about: understanding light.
Because when we learn to better interpret light, photographic potential suddenly opens up everywhere—even where we least expect it.
In this newsletter, you'll find insights into the new Water Lilies collection, all the information about the next Open Studio, and the upcoming workshop.
Thank you for your interest – I am very happy about all your comments and look forward to seeing you again.
Britta